Die jährliche Hauptwallfahrt findet jedes Jahr am ersten Sonntag im September, d. h. am sog. »Heiligen Sonntag«. und am Samstag davor, statt. Dann sammeln sich zahlreiche Wallfahrer aus Kroatien, Ungarn, Deutschland, Österreich, Slowenien usw. Ludbreg ist leicht erreichbar mit denn Zug aus Vazdin, bzw. aus Zagreb über Koprivnica; mit Personenhraftwagen aus Varazdin, oder aus Zagreb über Autobahn (die nächste Ausfahrt nach Varazdin). Die Reliquie des heiligsten Blutes Christi stellt für uns alle eine dauernde Warnung dar, um uns im Glaube zu festigen, dass der Herr wahrhaft bei uns alle Tage bis zum Ende der Welt ist, gerade durch heilige Eucharistie. Lass uns nie vergessen, dass nach dem Worte der Heiligen Schrift, wir nicht um einen vergänglichen Preis losgekauft wurden, nicht um Silber oder Gold, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel. Diesen Preis hat der Gottessohn für uns bezahlt. Gelobt sei das Heiligsre Blut Christi in Ewigheit!

Nach der Einwanderung und Christianisierung der Kroaten erschien hier bald eine christliche Gemeinde. Im ältesten Pfarreienverzeichnis des Bistums von Zagreb (im 1334) filldet mam Pfarrei und Kirche der hl. Dreifaltigkeit in Ludbreg. Die heutige Kirche wurde im 1410 auf den Gründen der antiken Basilika aufgebaut. Im nächsten Jahr fand ein eucharistisches Wunder statt: ein Priester, dessen Namen kennen wir heute nicht, als er Messe in Kapelle des hl. Kreuzes (im Schloss Batthyany) feierte, hat es im Zweifel gestellt, ob das Brot und der Wein durch die Wandlunlg wirklich zu Leib und Blut Christi werden. Da sofort floß im Kelch vor seinen Augen echtes menschliches Blut. Der Priester wurde erschreckt und verbarg die Reliquie des heiligsten Blutes Christi miz der Hilfe eines Maurers. Als er aber in seinem Totenbett lag, konnte er nicht mehr über seinem Geheimnis schweigen, und er offenbarte das Obdach. Das glaubende Volk hat sofort angefangen, die Reliquie zu verehren und Gelöbnisse abzulegen. Die durch die Andacht zum heiligen Blut geschehene Wunder sind in sog. Liber miraculorum – Buch der Wunder aufgeschrieben.

 

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Cover-Foto Quelle: Kroatische Zentrale für Tourismus 

Cover-Foto – Autor: Bojan Haron Markičević